Kurzer Ausflug ans Meer …

Mehr Meer, könnte mein Motto lauten. Ich liebe es einfach, die salzige Luft zu schnuppern, aufs scheinbar unendliche Blau zu blicken und dabei den Wellen zu lauschen. Geht leider nicht so oft, wie ich es gerne hätte. Dafür bin ich vor einigen Tagen auf eine Seite gestossen, die mir zwischendurch mal optisch und akkustisch einen kleinen Ausflug ermöglicht und mich dabei sogar noch ”zwingt”, mal zwei Minuten gar nichts zu machen.

Bei “Do nothing for two minutes” wird man in der Zeit von Meeresgeräuschen umspült, werden Maus oder Tastatur berührt, geht es von vorne los. Der merkwürdige Nebeneffekt: Wenn sich das Gefühl einstellt, zwei Minuten seien eine echt lange Zeit weil man ja so viel zu tun hat, ist das ein klares Signal für Hektik. Und dafür, öfter mal eine kleine Auszeit zu nehmen.

 © Cora Haertl Berufscoaching

 


Mit Pfefferminze ruckzuck frisch in der Birne

Ein Trick gegen Durchhänger im Büro: Pfefferminz macht wach. Sofern es sich um das echte, ätherische Öl der Pfefferminze handelt. Wen öfter mal am Arbeitsplatz die Müdigkeit überkommt , stellt sich am besten ein kleines Töpfchen davon ans Fenster. Immer, wenn ein kleiner Kick benötigt wird, einfach mit den Fingern leicht über die Blätter reiben, einatmen. Herrlich!

 Wer ein Pflanzenmuffel oder  viel unterwegs ist, für den empfiehlt sich ein Fläschchen mit echtem Aromaöl . Aber Achtung bei der Dosierung, zu viel kann Kopfschmerzen verursachen.  Am besten gibt man einen Tropfen auf ein Taschentuch, wedelt vor dem Gesicht herum und atmet tief ein oder massiert mit etwas Öl ganz vorsichtig die Schläfen.

Und last but not least schmeckt zwischendurch auch ein Tässchen Tee mit dem minzigen Kraut ganz hervorragend.

Na – alles wieder frisch?

© Cora Haertl Berufscoaching


Kurze Meditation für mehr Konzentration

Gedankenkarussell im Kopf, Fusseln in der Konzentration?

Kurz abschalten bringt in diesen Fällen mehr, als sich mit Gewalt dazu zu zwingen, weiterzuarbeiten. Oder gar “noch eine Schippe draufzulegen”.

Eine kurze Meditation ist gut geeignet, den Kopf wieder frei zu kriegen. Niemand muss sich dafür in den Lotossitz begeben oder auf den Kopf stellen (obwohl das natürlich auch Möglichkeiten sind, nur eben nicht an jedem Arbeitsplatz praktikabel).

Am einfachsten ist die Atemmeditation. Bequem hinsetzen und einige Atemzüge lang bewusst atmen, sich nur darauf konzentrieren. Für manche Menschen ist es hilfreich, dazu Silben zu denken. Wie “Soooo” beim Einatmen und ”Haaaa” beim Ausatmen.

Zusätzlich kann man die Zungenspitze an den oberen Gaumen tippen, das vertieft die Atmung und ist auch eine kurze Konzentrationsübung vor Gesprächen.

© Cora Haertl Berufscoaching


Kaffee oder Tee?

Kaffee ist ein tolles Getränk, das toll riecht und schmeckt. Zum Wachmacher und Energiespender eignet sich aber Grüner Tee besser. Grüntee macht wach, aber nicht nervös und somit das ideale Getränk für den Arbeitsplatz. Er ist magenfreundlich und pusht das Energiezentrum im Körper langsamer, dafür nachhaltiger. Ganz nebenbei erledigt er noch einige gesundheitsfreundliche Dinge, ist insbesondere als Radikalenfänger und zur Vorbeugung von Krebserkrankungen bekannt und hilft sogar, den Blutzuckerspiegel zu senken.

Grüner Tee wird nicht mit kochendem Wasser zubereitet, denn dadurch schmeckt er bitter. Hier die Zubereitungstipps:

Kochen Sie Wasser auf, lassen Sie es circa 5 Minuten abkühlen, gießen Sie den Tee auf. Lassen Sie ihn 2 Minuten ziehen. Wenn Sie losen Tee verwenden,  bewahren Sie den Aufguss im Teesieb luftig hängend auf, er kann am selben Tag noch 2 – 3 Mal verwendet werden.  Grüner Tee schmeckt, abgekühlt, übrigens auch Ihren Büropflanzen, die dadurch robuster und blühfreudiger werden.

Grüntee trinkt man heiß oder kalt, pur oder aromatisiert. Besonders erfrischend und lecker im Sommer ist Grüntee mit Pfefferminze.

© Cora Haertl Berufscoaching


Gelassenheit am Arbeitsplatz mit Fingeryoga

Hektik, Trubel, nervige Arbeitstage – das gibt es überall. Die kleine Flucht gelingt mit Fingeryoga, den Mudras.

Das Mudra für Gelassenheit: Daumen einklappen, die Zeige- und Mittelfinger um die Daumen legen.  Ringfinger und kleiner Finger beider Hände bleiben ausgestreckt und werden leicht gegeneinandergepresst. Das Mudra 5 – 10 Minuten halten und möglichst 3-mal täglich anwenden. 

© Cora Haertl Berufscoaching


Nie ohne Frühstück zur Arbeit

Ernährungsexperten weisen schon lange darauf hin, wie wichtig das Frühstück für einen guten Start in den Tag ist. Die kleinen grauen Zellen brauchen Futter, um richtig arbeiten zu können. Wer glaubt, auf das Frühstück verzichten zu können, tut sich keinen Gefallen. Alle, die morgens noch nicht kaulustig sind, nichts Großes essen mögen oder glauben, zu wenig Zeit zu haben, sollten wenigstens eine Kleinigkeit zu sich nehmen. Ein Mix aus Eiweiß, gesunden Kohlenhydraten, wie sie beispielsweise in Obst vorkommen, und Vitaminen ist schnell zubereitet und ein gutes Business-Breakfast.

Hier zwei schnelle Rezepte für Frühstücksmuffel:

Buttermilch-Smoothie

Je 125 ml Smoothie und Buttermilch in ein Glas geben, verrühren, trinken.

Schnelles Joghurt-Müsli

Drei bis vier EL Apfelmark (besteht nur aus Äpfeln, ohne Zusatz von Zucker) mit ebensoviel Joghurt/Quark/Sojajoghurt verrühren.

So sieht ein gesundes, schnelles Frühstück aus! Beide Rezepte können ruckzuck noch weiter aufgepeppt werden.

- Fünf bis sechs Mandeln spenden herzfreundliche Fettsäuren

- Zwei Teelöffel Flohsamenschalen unterstützen die Verdauung und binden Cholesterin

 - Ein Teelöffel Wurzelkraft oder ähnliches unterstützt das Immunsystem und wirkt basisch

- Ein Teelöffel Leinsamen ist gut für den Magen und die Verdauung

Übrigens haben mehrere Studien ergeben, dass Menschen, die frühstücken, seltener Figurprobleme haben, weil dann die weiteren Mahlzeiten wesentlich kleiner ausfallen.

© Cora Haertl Berufscoaching


Dankbarkeit schafft Zufriedenheit

In Deutschland wird gerne gejammert. Besonders viel und gerne am Arbeitsplatz. Natürlich lassen sich immer Gründe finden, warum man mit diesem oder jenem nicht zufrieden ist. Von außen betrachtet haben wir es hier allerdings sehr gut. Wer das nicht glaubt, versetze sich doch einfach einmal in die Lage einiger zugewanderter Arbeitskräfte oder internationaler Deutscher. Es gibt Länder, in denen Frauen nicht studieren dürfen, geschweige denn einen Beruf ergreifen. Wir kaufen T-Shirts, die von Kindern unter extrem harten Bedingungen gefärbt und genäht sind; wer würde hierzulande wollen, dass Fünfjährige zwölf Stunden am Tag arbeiten? Wer würde überhaupt so lange arbeiten wollen? Wir haben uns so gewöhnt an freie Meinungsäußerung, freie Arbeitsplatzwahl, bezahlten Urlaub, Sozialnetz, Gleichberechtigung und, und, und …. Wer macht sich da noch Gedanken darüber, dass es in den meisten Ländern der Welt und der weit überwiegenden Anzahl an Arbeitsplätzen ganz anders zugeht?

Eines hat mit unserem sozialen Fortschritt nicht Schritt gehalten. Die Deutschen liegen in einem weltweiten Ländervergleich zur Zufriedenheit nicht vorne, sondern irgendwo weit abgeschlagen. Zufriedenheit und Glück scheinen nicht Schritt zu halten mit materiellem “Fort”schritt und relativer Sicherheit.

Glücksforscher haben dazu festgestellt, dass Dankbarkeit ein wichtiger Faktor zum Glück und auch zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist. Es ist einfache Übung, wenn man es so nennen will, täglich einmal innezuhalten und dankbar zu sein. Egal wo man arbeitet, es gibt dort sicher nicht nur Ärgerliches. Sonst bliebe man ja wohl nicht, oder? Seien Sie dankbar für den kurzen Arbeitsweg, die nette Kollegin im Nebenbüro, das Weihnachtsgeld, die tollen Computer oder was auch immer Ihnen tagsüber ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Solange es etwas Positives ist, für das wie dankbar sind, tut es gut. Wer dankbar sein kann, hilft zuallererst sich selbst. Zu mehr Zufriedenheit und Ausgeglichenheit und das kommt zurück.

Eine von vielen netten Adressen, um Dankbarkeit zu bekunden, ist die „Dankstelle“. Wer sich fragt, wie Dankbarkeit im Alltag gehen kann, findet dort vielleicht ein paar Anregungen.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit :-)

© Cora Haertl Berufscoaching


Trinken ist gut für’s Gehirn

Wir brauchen Wasser um zu überleben, gesund zu bleiben und um klar denken zu können. Wer nicht regelmäßig Wasser trinkt, am besten ist stilles, zimmerwarmes Wasser, riskiert im Alltag Konzentrationsschwächen, Heißhungerattacken und Kopfschmerzen. Die empfohlene Trinkmenge liegt bei 2.0 Litern pro Tag, optimal sind 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht, mindestens aber 1.5 Liter. Eine Person, die 70 Kilogramm wiegt, trinkt also 2.1 Liter über den Tag verteilt.

Wer am Arbeitsplatz pro Stunde ein Glas Wasser von 200 ml trinkt, hat nach acht Stunden einen großen Teil seines Pensums intus, bleibt konzentriert und fit im Kopf. Sie wissen das alles, vergessen aber immer wieder, zum Glas zu greifen? Dann lassen Sie sich jede Stunde daran erinnern. Ob man das per Eintrag in den Kalender, per Teatimer, Smartphone oder mit einem Wecker macht, ist Geschmackssache. Wer viel am PC arbeitet und solche kleinen Spielereien mag, kann sich auch ein kleines Tool dazu herunterladen (gibt es unter dem Stichwort „Trinkerinnerer“ zum Herunterladen).

Und bevor Sie etwas anderes tun: Greifen Sie zum Wasserglas. Jetzt.

© Cora Haertl Berufscoaching


Work- Life- Balance – die innere Ordnung wieder herstellen

Was im Business Slang heute „Work- Life- Balance“ heißt, war für Pfarrer Kneipp noch „Die innere Ordnung“. Die ist individuell verschieden, geht aber immer verloren, sobald jemand fremdbestimmt ist oder das Gefühl für notwendiges Gegengewicht zu Arbeit und Berufsstress verloren hat.  Beispielsweise durch zu viel Kontrolle, zu wenig Einblick in das große Ganze an dem man (mit)arbeitet, ein zu enges Arbeitskorsett oder dauerhaftes Sich-Selbst-Überlasten. Also Dinge, die auch für Stress mitverantwortlich sind. Die Balance wieder herzustellen ist Prävention und probates Gegenmittel, auch zur Selbstmotivation für künftige Ziele.

Ein ganz einfaches Modell dazu geht so: Zeichnen Sie einen großen Kreis auf ein Stück Papier und unterteilen sie ihn in 24 gleich große Teile. Ein Teil entspricht einer Stunde. Nun tragen Sie ein, wie viele Stunden Sie womit verbringen: Schlafen, Fahrt zum Arbeitsplatz, Arbeitszeit, Überstunden, Sport, Freunde treffen, fernsehen, im Chor singen, Ehrenamt usw. Machen Sie das eine Weile, idealerweise über einige Wochen hinweg, jeden Abend. Schauen Sie sich dann Ihre durchschnittlichen Werte an. Ist hier das Leben abgebildet, das Sie leben wollen? Kommt etwas zu kurz? Gibt es Abschnitte, die für Ihren Geschmack zu viel Raum einnehmen? Das sind erste Hinweise auf Veränderungswünsche. Wenn Sie seit Wochen den Yogakurs schwänzen oder sich jedes Jahr erneut vornehmen, endlich Spanisch zu lernen und es dann doch nicht schaffen, sind das ebenfalls klare Anzeichen dafür, dass Sie nicht nach Ihren eigenen Prioritäten leben.

Die gilt es nun, zu ordnen. Was steht ganz oben? Die fünfwöchige Reise durch Kambodscha, das Anlegen eines Schrebergartens oder das tägliche Fitnesstraining? Nehmen Sie Ihr Blatt zur Hand und tragen Sie Ihre „ideale Aufteilung“ ein. Vielleicht müssen Sie zuerst Überstunden machen, um anschließend durch die Weltgeschichte reisen zu können. Oder Sie benötigen tägliche eine Stunde für den Garten oder die Rückenschule. Die Zeit holen Sie sich da, wo Sie sie entbehren möchten. Womöglich entdecken Sie dabei die Freuden eines fernsehfreien Abends, nehmen sich endlich ein Herz und sprechen mit ihrem Chef über eine Arbeitszeitverkürzung oder melden sich für das Pilotprojekt Homeoffice. Das Schöne daran: Sobald Sie ein klar definiertes und realistisches Ziel vor Augen haben, das Ihnen wichtig ist, kommen Ihre kreativen Zellen zwischen den Ohren auf Hochtouren und senden Lösungsvorschläge. Denn wer will, findet einen Weg zu seiner eigenen, inneren Ordnung. Ausgeglichenheit fängt so an. Sie ist eines der besten Mittel gegen unangenehmen Stress und das diffuse Gefühl, das eigene Leben zu vertun.

© Cora Haertl Berufscoaching


My Business Diary – Ein pfiffiger Begleiter im Job

„Was haben Sie heute Neues ausprobiert?“ So lautet die Frage 1 meines neuen Job-Tagebuchs. Ob ich heute diese oder irgendeine der vielen anderen Fragen beantworten will, bleibt mir überlassen, ich trage auf der entsprechenden Seite das Datum ein und kann dadurch jederzeit nachvollziehen, wann ich was darauf geantwortet habe.

„Etwas Neues ausprobieren“ – so könnte ich diesen Strang meines Blogs durchaus sehen, für den ich soeben die ersten beiden Beiträge geschrieben habe.

Auch ich will ja schöner arbeiten, da hilft es durchaus, immer mal wieder innezuhalten um nachzusehen, was man mit wie viel Spaß getan hat, welche Ergebnisse sich eingestellt haben und welche Erfahrungen daraus resultieren.

Das ungewöhnliche Tagebuch hat noch mehr solche Fragen auf Lager. „Wo waren Sie vor einem Jahr? Sind Sie jetzt weiter?“ oder „Welche Melodie hatte Ihr Tag heute?“

Das Büchlein, es passt locker in jede Jacket- oder Handtasche, stellt nicht nur 152  ungewöhnliche Fragen, es fordert einen auch heraus, mit 15 Wagnisaufgaben ungewohnte Wege zu gehen. Auch Freiberufler und Selbstständige können davon profitieren.

„My Business Diary“ ist ein pfiffiges Job-Tagebuch, eine Anregung für alle, die ihren Arbeitsalltag auf kreative Weise reflektieren, Selbstmotivation stärken und sich auf lockere Weise inspirieren lassen wollen.

 

My Business Diary/Dirk Schönfeld und Oliver Weiss/Campus Verlag

„My Business Diary“, Campus Verlag, 2011.

© Cora Haertl Berufscoaching


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